NL 106 de

Parosphromenus-​Newsletter No. 106 Biele­feld (Deutsch­land), Decem­ber 23th, 2012

Liebe Fre­unde, Wei­h­nachten 2012 steht vor der Tür, ebenso der Jahreswech­sel. Noch schnell soll vorher ein Newslet­ter hinausgehen.

1. Wir begrüßen weit­ere neue Mit­glieder des Pro­jekts

Wieder sind weit­ere Per­so­nen als neue Mit­glieder des Parosphromenus-​Projects zu uns gestoßen (Dop­pel­nen­nun­gen bitte entschuldigen):

- David Cook aus Corby (Northants) in England

- Ryan Petrie aus ? USA

- David Rabelius aus ? in Schweden

- Ingo Juedes aus Bram­sche in Deutschland

- Enrico Oltolina aus ? Italien

- Lars Liv­ersen aus Dänemark

- Joseph A. Zdin­nicki aus Detroit (Michi­gan), USA

- Rudolf Tay­lor aus Rumänien

- Anne Trem­blay aus Rivere-​Du-​Loupe (Que­bec), Canada

Alle sind uns her­zlich willkommen!

2. Nach­trag zum Cen­sus Fall 2012

Einige Fre­unde haben uns auf Aus­las­sun­gen im veröf­fentlichten Ergeb­nis des let­zten Cen­sus hingewiesen, die unter­schiedliche Gründe haben. Sie alle sind verse­hentlich passiert und wir müssen uns dafür entschuldigen. Allerd­ings kann dies bei der Fülle an kom­plexen Daten, die bei einem solchen Cen­sus zusam­menkom­men, leicht geschehen. Wir nen­nen hier die wichtig­sten Ergänzun­gen bzw. Kor­rek­turen, die uns bekannt gewor­den sind:

Dies­mal ist der Bestand von Hans Schellein (Ital­ien) nicht einge­tra­gen worden:

P. spec. aff. bin­tan „Suma­tra“ 10 male 15female 90 fry

P. spec. „Langgam“ 8 male 7 female 15 fry (dazu s.u. Nr. 6)

Außer­dem fehlt der parvulus-​Bestand von Helene Schoubye

P. parvu­lus trade: 3 pairs, 3 young males, 3 young females and fur­ther fry

Es fehlt auch der Bestand von Stephan Men­zel (Schierke/​D):

P. nagyi Kuan­tan: 2/​1, and about 40 grow­ing young

P. linkei: 2/​1, and about 50 grow­ing young

Die unter der Beze­ich­nung „deiss­neri“ bei Valde­salici (Ital­ien) und Hards (UK) gelis­teten Fis­che gehören höchst­wahrschein­lich nicht zu dieser Art, son­dern dürften eine Form aus dem bintan-​Formenkreis sein.

3. Upgrade gelun­gen

Beson­ders freut uns, dass das notwendige, aber angesichts unserer umfan­gre­ichen, dreis­prachi­gen Web­site schwierige Upgrade auf die neueste Joomla-​Version gelun­gen und nun abgeschlossen ist. Es ist von einem pro­fes­sionellen Soft­waretech­niker kostenpflichtig durchge­führt wor­den; wir haben dafür Rest­gelder aus unserem Spenden­topf ver­wen­det. Aber für Helene Schoubye blieb auch danach noch jede Menge Arbeit, denn nicht alles funk­tion­ierte gle­ich in jeder Sprache ein­wand­frei. Jetzt ist das meiste fer­tig und wir danken Helene für eine her­vor­ra­gende Arbeit!

4. Weit­er­hin im Han­del erhältlich: P. spec. Ampah

Unsere Freude über einen ersten Import der echten deiss­neri war wie wir inzwis­chen wis­sen ver­früht. Es ist aber ver­ständlich, dass diese Ver­wech­slung vorkam, weil die Tiere zunächst keine Far­ben zeigten und ihre Struk­tur tat­säch­lich an deiss­neri erin­nerte. Tat­säch­lich sind sie aber in der Nach­barschaft von fil­a­men­to­sus ange­siedelt, und das auch geografisch: Sie stam­men aus einer Liefer­ung von Fis­chen von Patrick Yap (Sin­ga­pur) aus Kali­man­tan Ten­gah, nördlich des bekan­nten filamentosus-​Gebiets, aus der Gegend um Ampah. Wir nen­nen sie deshalb jetzt um eine neu­trale, aber klare Beze­ich­nung zu haben, P. sp. Ampah. Die Fis­che sind nach wie vor bei der Firma Trop­icwa­ter Ltd. in Deutsch­land erhältlich: Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein! (Ver­sand auch in andere Län­der). Inzwis­chen ist die Art aber auch in anderen Län­dern im Han­del (so u.a. in den USA) aufgetaucht.

5. Ein AAGB-​Sonderheft über Pracht­gu­ramis erscheint im Januar

Im englis­chen Sprachraum ist ein beson­ders großer Man­gel an gedruck­ten guten Infor­ma­tio­nen über Pracht­gu­ramis zu verze­ich­nen. Hier gibt es dem­nächst eine Verbesserung: David Armitage von der AAGB aus Großbri­tan­nien haben wir Idee und Real­isierung eines Son­der­hefts der britis­chen Zeitschrift „Labyrinth“ zu ver­danken, in der es nur um die Paros geht. Alle wis­senschaftlich beschriebe­nen Arten und zusät­zlich einige weit­ere For­men, die häu­figer im Han­del auf­tauchen, wer­den dort in englis­cher Sprache vorgestellt, wobei die Texte benutzt wer­den, die Peter Finke für die Web­site des Parosphromenus-​Projects geschrieben hat. Teil­weise mussten aus Rechts­grün­den andere Bilder besorgt wer­den. Außer­dem wur­den die wichtig­sten Texte zur Aquar­ien­hal­tung und –zucht (über das Wasser, das Fut­ter und die Ein­rich­tung eines Paro-​Aquariums) hinzuge­fügt, die eben­falls auf unserer Web­site erschienen sind. Das Ganze haben wir Allan Brown gewid­met, um seine und seiner Frau Bar­bara her­aus­ra­gende Rolle als Paro-​Pioniere zu würdigen.

Das Son­der­heft wird voraus­sichtlich inklu­sive Ver­sand unge­fähr 5,00 Euros (4,00 British Pounds) kosten. Es geht in diesen Tagen zum Drucker. Bitte, schaut in unsere Home­page: Wenn das Heft erhältlich ist, wer­den wir es dort sofort bekannt geben, auch Bestel­ladresse und den genauen Preis inkl. Por­tokosten nennen.

6. Zwei weit­ere Arten jetzt neu beschrieben

Unsere Mit­glieder Ingo Schindler und Horst Linke haben zwei For­men von Suma­tra, die der let­zt­ge­nan­nte 2008 erst­mals mit nach Europa gebracht hatte und die allem Anschein nach tat­säch­lich zwei neue Arten waren, für die Wis­senschaft neu beschrieben: aus P. spec. Danau Rasau wurde jetzt P. gunawani und aus P. spec. Langgam wurde P. phoeni­cu­rus. Beide Arten sind bisher im Zier­fis­chhan­del nicht aufgetaucht.

Die genauen bib­li­ographis­chen Angaben zur neuen Erst­beschrei­bung lauten: I. Schindler/​H. Linke: Two new species of the genus Parosphromenus (Teleostei: Osphrone­mi­dae) from Suma­tra. Ver­te­brate Zool­ogy 62 (3) 2012, 399406. Die Typu­sex­em­plare bei­der neubeschriebe­nen Arten wur­den im Museum für Tierkunde Dres­den (Senck­en­berg Naturhis­torische Samm­lun­gen) hinterlegt.

Während P. gunawani lei­der nach der Orig­i­nalauf­samm­lung zwar kurzzeitig ver­mehrt, aber nicht dauer­haft erhal­ten wer­den kon­nte und zurzeit nur nach einer erneuten Reise Linkes nach Suma­tra bei ihm in einer kleinen neuen Wild­fang­pop­u­la­tion vorhan­den ist, ist der beson­ders attrak­tive P. phoeni­cu­rus gle­ich nach der Erste­in­fuhr gut ver­mehrt wor­den. Inzwis­chen schwimmt bei einer ganzen Reihe von Fre­un­den bere­its die dritte bzw. vierte Generation.

Bis zum näch­sten Newslet­ter, beste Grüße zu den Fest­ta­gen und ein Gutes Neues Jahr 2013 für uns alle, Ihre Lenkungsgruppe.

Ver­ant­wortlich: Peter Finke (Biele­feld /​Deutsch­land).

(Wir sind immer gerne für Vorschläge zur Verbesserung des Newslet­ters offen. Die Sprachver­sio­nen wur­den unter Mith­ilfe maschineller Über­set­zung erstellt. Bitte entschuldigen Sie deshalb mögliche sprach­liche Fehler

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