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Parosphromenus-​Newsletter Nr. 108 Biele­feld (Deutsch­land), 10. März 2013

Liebe Fre­unde, heute dominieren einige aktuelle Nachrichten bzw. Anfra­gen unseren Newslet­ter. Wir stellen dafür andere The­men zurück, die wir später auf­greifen wer­den.
Wichtig sind vor allem der Punkte 2 („Neuer Frühjahrszensus steht bevor“) und 3 („Wir suchen drin­gend einen neuen Koor­di­na­tor für Dis­tri­b­u­tion“). Wenn sich jemand hier­von ange­sprochen fühlt, möge er/​sie sich melden. Zusätzlich weisen wir im Punkt 4 darauf hin, dass wir die für Sep­tem­ber geplante inter­na­tionale Tagung in Ham­burg (Deutsch­land) auf einen späteren Ter­min ver­schoben haben, weil gewichtige Gründe dafür sprachen.

1. Zufluss neuer Mit­glieder des Pro­jekts

Es geht weiter mit dem Zugang neuer Mit­glieder zum Parosphromenus-​Projekt:

  • - Andrea Brandi aus Italien

  • - Ste­faan (?) aus Rumänien

  • - Jeremy Pong aus ?

  • - Emmanuel aus ?

  • - Lennart Friedritz aus Braun­schweig (D)

  • - Horst Ger­wens (D)

    Her­zlich willkommen!

2. Neuer Zen­sus (Frühjahr 2013) steht bevor

Alle halbe Jahre ist es wieder soweit: Wir erheben die aktuellen Zahlen der Aquarienbestände unserer Fische.

Es gibt Leute, die sagen: Dies ist zu häufig. Ein­mal im Jahr würde genügen. Wenn man sich aber die Veränderungen ansieht, die es zwis­chen zwei Erhe­bun­gen gibt, dann kommt man zu einem anderen Ergeb­nis. Meist sind sie im Großen und Ganzen nicht so auffällig, son­dern ver­stecken sich in den Details. Aber der­jenige, der dem Bestand einer einzel­nen Art nachgeht, kommt schnell zu der Ein­sicht, dass der Hal­b­jahresab­stand nicht ganz unvernünftig ist. Die meis­ten Arten sind nämlich nicht in Großbeständen, son­dern in Kleinbeständen vorhan­den. Sie bleiben zwar in den Aquar­ien präsent, aber in sehr wech­sel­nder Zusam­menset­zung. Da jede dieser Erhe­bun­gen von der Vor­bere­itung bis zur Auswer­tung und Veröffentlichung fast drei Monate umfasst, sind lei­der einige Zahlen schon wieder ver­al­tet, wenn der neueste Zen­sus erscheint. Dies wird man kaum ver­mei­den können. Es würde aber zu einem noch größeren Prob­lem, wenn wir nur jedes Jahr einen Zen­sus durchführen würden.

Eines beun­ruhigt uns in diesem Zusam­men­hang schon: der häufige Wech­sel der Paten. Zwar gibt es einige Arten, bei denen die Paten­schaften schon viele Jahre lang gle­ich geblieben sind, aber noch eher fällt auf, dass viele Paten­schaften schnell wech­seln. Wir sehen uns deshalb genötigt an alle Paten zu appel­lieren, ihre Paten­schaften ernst zu nehmen und sie über einen längeren Zeitraum (min­destens zwei bis drei Jahre) aufrecht zu erhal­ten. Dies bedeutet, dass jeder Pate diejeni­gen Arten bzw. For­men, für die er ver­ant­wortlich ist, in jedem Falle nachzuzüchten sich bemühen sollte. Zwar geschieht dies alles frei­willig, aber wirk­sam ist es nur dann, wenn sich möglichst viele Hal­ter auch verpflichtet fühlen, am Erhalt ihrer For­men wirk­lich mitzuwirken.

Deshalb weisen wir heute schon darauf hin. Im April ist es also wieder so weit. Alle soll­ten mit­machen, auch durch die Angabe von Fehlanzeigen. Auf der Home­page wer­den wir wieder rechtzeitig daran erinnern.

3. Wir suchen drin­gend neuen Koor­di­na­tor für Dis­tri­b­u­tion

Unsere Züchter haben viele Arten nachgezüchtet, aber viele Fre­unde suchen sie den­noch verge­blich. Dies Prob­lem auszu­gle­ichen, haben wir einen Koor­di­na­tor für Dis­tri­b­u­tion einge­setzt. Die Auf­gabe hat in den let­zten Jahren Michael Beuscher (Mainz/​Germany) mit Engage­ment und Erfolg übernommen. Wir danken ihm dafür sehr. Lei­der muss er wegen einer Erkrankung diese Funk­tion jetzt abgeben.

Bisher funk­tion­ierte diese Dis­tri­b­u­tion gut in Deutsch­land, weniger gut in anderen Ländern. Dies liegt daran, dass dort die Zucht von Pracht­gu­ramis noch nicht den Stel­len­wert erlangt hat, der dazu nötig wäre. Wir können das nicht kurzfristig ändern. Der Ver­sand von Paros ist eigentlich kaum ein Prob­lem, aber der Ver­sand über Ländergrenzen hin­weg schon. Der Koor­di­na­tor besitzt aber Adressen aus ver­schiede­nen Ländern, die weit­er­helfen können. Diese ver­mit­telt er im Zweifel an einen Interessenten.

Wir suchen deshalb drin­gend einen Nach­fol­ger für ihn. Er muss zwei (drei) Voraus­set­zun­gen mitbringen:

  • - Er muss gern kom­mu­nizieren und zwis­chen Züchtern und Inter­essen­ten vermitteln

  • - Er muss kurzfristig eine neue eMail-​Adresse zusätzlich auf seinem Com­puter installieren

  • - Es wäre gut, wenn er in Deutsch­land leben würde, weil hier die meis­ten Ver­mit­tlun­gen stattfinden

    Inter­essen­ten bit­ten wir her­zlich, sich so bald wie möglich zu melden. Keine Angst: Meist verteilen sich die Anfra­gen gut in der Zeit; es wird nicht zuviel Arbeit. Aber es ist eine Schlüsselrolle in unserem Pro­jekt: Der Koor­di­na­tor für Dis­tri­b­u­tion kennt alle Züchteradressen und kann entschei­dend dabei mithelfen, dass jemand die Fis­che bekommt, die er sucht und dass die gezüchteten Fis­che auch Abnehmer finden.

    Bitte, schreibt an Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein! mit eMail-​Adresse und Tele­fon. Der neue Koor­di­na­tor wird auf Wun­sch Mit­glied der Lenkungsgruppe.

    4. Unsere für Sep­tem­ber 2013 in Ham­burg geplante Tagung wird ver­schoben

    Wir hat­ten für Ende Sep­tem­ber 2013 eine erste inter­na­tionale Tagung des Parosphromenus-​Projektes in Hamburg/​Germany geplant. Diese soll nun doch aus mehreren Gründen ver­schoben wer­den. Wir nen­nen die drei wichtigsten:

    - Wir hat­ten trotz mehrfacher Fra­gen noch nicht genügende Infor­ma­tio­nen zur Teil­nahme von Fre­un­den aus den ver­schiede­nen Ländern, um die Tagung effizient zu organ­isieren (Tagungssprache? Übersetzungen?)
    — Es gibt einen ern­sthaften Ter­minkon­flikt, der erst jetzt bekannt wurde, mit einer geplanten Reise mehrerer Mit­glieder nach Südostasien zu den Paro-Lebensräumen in Indonesien

    - Die Lenkungs­gruppe möchte zunächst eine Mit­glieder­be­fra­gung durchführen, welches Pro­gramm­niveau für ein solches Tre­f­fen am meis­ten gewünscht wird.
    — Diese Umfrage wer­den wir auch dazu nutzen unverbindlich danach zu fra­gen, wer zu einem solchen Tre­f­fen kom­men würde (damit wir den erforder­lichen Umfang besser einschätzen können).

    - Es gibt auch Stim­men, die die Mei­n­ung vertreten, dass eine erste Tagung des Parosphromenus-​Projekts nicht in Deutsch­land stat­tfinden sollte, weil der Bedarf ander­swo größer sei.

    Wir haben deshalb entsch­ieden, die Tagung auf das Jahr 2014 zu ver­schieben. Ein neuer Ter­min, möglicherweise nicht erst im Herbst, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Bis zum nächsten Newslet­ter, her­zliche Grüße von Eurer Lenkungs­gruppe. Ver­ant­wortlich: Peter Finke (Biele­feld /​Deutsch­land).

    (Wir sind immer gerne für Vorschläge zur Verbesserung des Newslet­ters offen. Die Sprachver­sio­nen wur­den unter Mith­ilfe maschineller Übersetzung erstellt. Bitte entschuldigen Sie deshalb mögliche sprach­liche Fehler).

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